„Das Fasten ist eine Erfahrung, die uns ganzheitlich erfasst. Wir verlassen das konsumgesteuerte Fundament der ständigen Befriedigung unserer üblichen Grundbedürfnisse und öffnen uns für körperliche, aber auch mentale Veränderungen. Körperlich laufen tiefgreifende, positive und gesundheitsfördernde Reaktionen im Stoffwechsel, im hormonellen, nervlichen und immunologischen Bereich ab, die eine Summe an positiven Veränderungen bewerkstelligen. Man spricht von der Autophagie. Eine gestörte Autophagie wird mit chronischen degenerativen, bösartigen und chronisch entzündlichen Stoffwechselerkrankungen und einem schnelleren Alterungsprozess in Zusammenhang gebracht. Das Fasten wiederum regt die Autophagie an. Um diesen Beschwerden vorzubeugen, ist es wichtig, die Autophagie als eine Art „house-keeping“ zu pflegen.
Übrigens erhielt der Japaner Yoshinori Ohsumi 2016 den Medizinnobelpreis für die Entdeckung der Prozesse der Autophagie, die für das Recycling von Zellbestandteilen verantwortlich ist. Störungen werden mit einer wachsenden Zahl von Erkrankungen in Verbindung gebracht, von Diabetes über Krebs bis hin zu Parkinson. Geistig erleben wir ein Gefühl der Klarheit, der Leichtigkeit und gewinnen mentale Stärke. Speziell bei unserer F.X. Mayr-Kur, deren neue Variante eine rein pflanzliche Kost mit individuell auf die Beschwerden des Fastenden zugeschnittenen therapeutischen Anwendungen verbindet, sind diese Effekte sehr deutlich und nachhaltig zu spüren.“







