Die Niederländerin Jacqueline van der Kloet, die als Grande Dame der "Bloembollen" gilt, bereichert seit dem Jahr 2012 den Piet-Oudolf-Garten mit einem eigenen Entwurf für Frühlingsblüher, so dass der Staudengarten bereits nach der Schneeschmelze zu einer Attraktion wird, bevor sich die Staudenpflanzen im Juni zu ihrer vollen Blüte entfalten.

Nachdem der Name Piet Oudolf seit Bestehen seines Gartens (2009) im Gräflichen Park bereits ungezählte Besucher nach Bad Driburg gelockt hat,lässt Jacqueline van der Kloets Frühblüher-Ergänzung den Staudengarten nun zu einem tatsächlich ganzjährigen Anziehungspunkt werden. In enger Abstimmung mit dem Meister der Stauden und Gräser hat die Niederländerin einen Entwurf geschaffen, der den Piet Oudolf-Garten auch vor der Staudenblüte zu einer blühenden Attraktion macht.

76.000 Zwiebeln bzw. 19 verschiedene Sorten von Frühblühern, wie z.B. Tulpen, Narzissen und Muscaris, sind im Piet Oudolf-Garten jedes Jahr im Frühling zu bewundern. Van der Kloets Idee folgt festen Regeln, was die Anordnung von Farben, Formen und Ebenen angeht, das Ergebnis wirkt aber zufällig, wie ein impressionistisches Gemälde.

Die Werke der Gartendesignerin sind auf der ganzen Welt zu bewundern: Der für seine Tulpen berühmte Keukenhof in Holland, der „River Park“ in China, der „Seasonal Park“ im Botanischen Garten in New York und der „Villa Communale“ in Mailand sind nur ganz wenige Beispiele für das internationale Schaffen der Künstlerin. Ihre Art, Beete so anzulegen, dass noch in jeder Lücke winzige Blüten „verstreut“ zu sein scheinen, verleitet Journalisten zu poetischen Wortkreationen wie „Konfetti-Pflanzung“ oder „impressionistischer Pflanzung“.