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Er ist eine natürlich Schönheit der Ruhe und Entspannung. Die Ursprünge des Gräflichen Parks liegen im Jahr 1669. Damals legte Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg eine doppelreihige Lindenallee an. Seitdem wurde der Park in den folgenden Jahrhunderten stetig zum heutigen 64 Hektar großen englischen Landschaftsparks erweitert.



Das Erscheinungsbild ist geprägt von Klassizismus und Frühbiedermeier. In ihm sind historische Bestandspflege, zeitgenössische Gartenkunst und moderne Nutzungserfordernisse beispielhaft miteinander verbunden. Der Landschaftspark beeindruckt mit weit geschwungenen Wegen, gepflegten Rasenflächen, mit Teichen und Brücken sowie überraschenden Blickbeziehungen zwischen alten Bäumen. Besonders reizvoll ist der hinter den Brunnenarkaden gelegene Bereich mit dem Hecken- und Rosengarten, mit der Lilienwiese des französischen Gartenarchitekten Gilles Clément und mit den Moorteichen.

Die "Diotima-Insel" und der "Hölderlin-Hain" erinnern an den Aufenthalt des Dichters Friedrich Hölderlin und seiner Angebeteten Susette Gontard. Die großzügigen Sichtachsen öffnen den Blick auf das Wildgehege, die Waldbühne und auf den Teutoburger Wald. Die Beetbepflanzungen wechseln zweimal jährlich. In Zahlen sind das ca. 30.000 Pflanzen. Seit 2001 trägt der Gräfliche Park die Auszeichnung „Goldenes Lindenblatt“, verliehen von der „Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL)“. Gleichzeitig wurde er als Ankergarten in das „European Garden Heritage Network" aufgenommen und ist mittlerweile regelmäßig unter den zehn schönsten Parks in Deutschland vertreten.

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